Imodium Kapseln 2mg 12 Stück
Zur Anwendung bei Durchfall
Indikation
WIE IST IMODIUM EINZUNEHMEN ?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser
Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder
Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder
Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Falls vom Arzt
nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
| Alter | Erstdosis | Wiederholungsdosis | Tageshöchstdosis |
| Erwachsene über 18 Jahren | 2 Kapseln | 1 Kapsel | 4 Kapseln |
| Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren | 1 Kapsel | 1 Kapsel | 4 Kapseln |
Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden. Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden. Imodium darf von Kindern unter 12 Jahren nicht eingenommen werden. Eine Anpassung der Dosis ist weder für ältere Patienten noch für Patienten mit Nierenschädigung notwendig.
Wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben, dürfen Sie Imodium nur auf ärztliche Verschreibung einnehmen. Imodium darf nicht länger als 2 Tage eingenommen werden.
Wenn sich Ihre Beschwerden bis dahin nicht gebessert haben, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.
Indikationszusatz
Wenn Sie eine größere Menge von Imodium eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viele Kapseln eingenommen haben, können Sie sich
benommen fühlen, oder Schwierigkeiten haben, klar zu denken und
Alltagsaktivitäten durchzuführen. Folgende Symptome können
auftreten: Muskelsteifigkeit, Mundtrockenheit, Atemschwäche,
Unvermögen, die gefüllte Harnblase spontan zu entleeren, Übelkeit
und Erbrechen, Magen-Darmbeschwerden, Verengung der Pupillen,
Verstopfung, Zustand der Erstarrung, Koordinationsstörungen,
Schläfrigkeit, lebensbedrohliche Störung der Darmpassage durch
Darmlähmung. Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Kinder können hinsichtlich der Wirkungen auf das
Zentralnervensystem empfindlicher reagieren als Erwachsene.
Hinweis für den Arzt
Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.
Wenn Sie die Einnahme von Imodium vergessen haben
Nehmen Sie eine Kapsel nach dem nächsten ungeformten Stuhl ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungshinweise
WAS IST IMODIUM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Imodium ist ein Mittel gegen Durchfall. Es wird zur
symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen für Kinder ab 12
Jahren und Erwachsene verwendet, sofern keine ursächliche Therapie
zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit
Loperamidhydrochlorid darf nur unter ärztlicher Verordnung und
Verlaufsbeobachtung erfolgen. Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht
besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren
Arzt
Art der Anwendung
Die Kapseln sollen im Ganzen,
unzerkaut, mit Flüssigkeit, geschluckt werden.
Zusammensetzung
Wirkstoffe
- 2 mg Loperamid hydrochlorid
Hilfsstoffe
- Talk
- Titandioxid
- Maisstärke
- Gelatine
- Magnesium stearat
- Erythrosin
- Eisenoxid schwarz
- Eisenoxid gelb
- Indigotin
- 127 mg Lactose
Pflichtangaben
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt, oder Apotheker.
Gebrauchsinformation
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Imodium 2 mg Kapseln
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid
1. Was ist Imodium und wofür wird es angewendet?
Imodium ist ein Arzneimittel gegen Durchfall und enthält den Wirkstoff
Loperamidhydrochlorid.
Es wird zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen für Jugendliche ab
12 Jahren und Erwachsene verwendet, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung
steht.
Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamidhydrochlorid darf nur unter
ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an
Ihren Arzt.
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Imodium beachten?
Imodium darf nicht eingenommen werden,
• wenn Sie allergisch gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
• von Kindern unter 12 Jahren.
• wenn Sie an Zuständen leiden, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu
vermeiden ist, z. B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss. Imodium
muss bei Auftreten von Verstopfung (Obstipation), aufgetriebenem Leib oder
Darmverschluss (Ileus) sofort abgesetzt werden.
• wenn Sie an Durchfällen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen,
leiden.
• wenn Sie an Durchfällen, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika
auftreten, leiden.
• wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden. (Diese Erkrankungen dürfen
nur nach ärztlicher Verordnung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden.)
• wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschwüriger
Dickdarmentzündung) leiden.
• bei einer bakteriellen Darmentzündung, die durch in die Darmwand eindringende
Erreger hervorgerufen wird.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Imodium einnehmen,
● wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung Imodium einnehmen möchten.
Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme
von Imodium beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte zu
Verstopfung mit einem erhöhten Risiko für eine schwere entzündliche Erweiterung
des Dickdarms (toxisches Megacolon) bei AIDS-Patienten vor. Diese litten unter
einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten Dickdarmentzündung und
wurden mit Loperamid behandelt.
● wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.
Imodium darf nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden, wenn eine
Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen
der Abbau von Loperamid verzögert und das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sein kann.
Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Flüssigkeiten und Salzen (Elektrolyten).
Dies ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Durchfall, da es dabei zu großen
Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere für Kinder.
Imodium führt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird.
Wenn möglich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem
Arzt.
Nehmen Sie dieses Produkt nicht für einen anderen als den vorgesehenen Zweck (siehe
Abschnitt 1) ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge (siehe
Abschnitt 3) ein. Die Anwendungsdauer von 2 Tagen darf nicht überschritten werden. Bei
Patienten, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff in Imodium, eingenommen hatten, wurden
schwerwiegende Herzprobleme (u.a. ein schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) und
schwere Verstopfungen beobachtet.
Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Imodium weiterhin besteht, muss
Imodium abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
Einnahme von Imodium zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder
beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie einen oder mehrere der
folgenden Wirkstoffe einnehmen müssen:
• Ritonavir (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
• Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Malaria)
• Desmopressin (Arzneimittel zur Kontrolle des Durstverhaltens und der
Harnproduktion bei Patienten mit Diabetes insipidus)
• Itraconazol oder Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
• Gemfibrozil (Arzneimittel zur Behandlung erhöhter Blutfette)
Es ist zu erwarten, dass Arzneimittel mit einem ähnlichen Wirkmechanismus wie Imodium
dessen Wirkung verstärken können und Arzneimittel, die die Magen-Darm-Passage
beschleunigen, dessen Wirkung vermindern können.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder
beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein. Ihr
Arzt wird dann entscheiden, ob Sie Imodium einnehmen dürfen.
Stillzeit
Da geringe Mengen von Loperamidhydrochlorid in die Muttermilch übergehen können, soll
Imodium während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit
beeinträchtigen.
Bei Durchfällen oder als Folge der Einnahme von Imodium kann es zu Müdigkeit,
Schwindel oder Schläfrigkeit kommen. Daher ist im Straßenverkehr und bei der Arbeit mit
Maschinen Vorsicht angeraten.
Imodium 2 mg Kapseln enthalten Lactose
Bitte nehmen Sie Imodium 2 mg Kapseln erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn
Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
3. Wie ist Imodium einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben
bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt
oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt
Alter
Erstdosis
Wiederholungsdosis Tageshöchstdosis
Jugendliche ab
1 Hartkapsel
1 Hartkapsel
4 Hartkapseln
12 Jahren
Erwachsene
2 Hartkapseln
1 Hartkapsel
4 Hartkapseln
Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen erfolgt die Einnahme der Erstdosis.
Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden.
Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden.
Kinder unter 12 Jahren
Imodium darf von Kindern unter 12 Jahren nicht eingenommen werden.
Ältere Patienten und Patienten mit Nierenfunktionsstörung
Eine Anpassung der Dosis ist weder für ältere Patienten noch für Patienten mit
Nierenschädigung notwendig.
Patienten mit Leberfunktionsstörung
Wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben, dürfen Sie Imodium nur nach
ärztlicher Verschreibung einnehmen.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Die Hartkapseln werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Dauer der Anwendung
Nehmen Sie Imodium ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Tage ein.
Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Imodium weiterhin besteht, muss
Imodium abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden.
Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln darf nur
unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die
Wirkung von Imodium zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Imodium eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viel von Imodium eingenommen haben, holen Sie bitte umgehend den Rat
eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus. Folgende Beschwerden
können auftreten:
• Starrezustand des Körpers
• erhöhte Herzfrequenz, unregelmäßiger Herzschlag, Änderungen Ihres Herzschlags
(diese Beschwerden können potentiell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen
haben)
• Muskelsteifheit, unkoordinierte Bewegungsabläufe, Schläfrigkeit
• Schwierigkeiten beim Wasserlassen
• schwache Atmung
• Mundtrockenheit
• Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen
• Verstopfung, lebensbedrohliche Störung des Darms durch Darmlähmung
• Pupillenverengung
Kinder reagieren stärker auf große Mengen von Imodium als Erwachsene. Falls ein Kind zu
viel einnimmt oder eine der oben genannten Beschwerden zeigt, rufen Sie sofort einen
Arzt.
Hinweise für den Arzt
Zeichen einer Überdosierung von Loperamidhydrochlorid können auch nach einer relativen
Überdosierung aufgrund einer Leberfunktionsstörung auftreten.
Die Behandlung richtet sich nach den Überdosierungserscheinungen und dem
Krankheitsbild.
Unter ärztlicher Verlaufsbeobachtung sollte eine EKG-Überwachung hinsichtlich einer
Verlängerung des QT-Intervalls erfolgen.
Beim Auftreten von ZNS-Symptomen nach Überdosierung kann versuchsweise der
Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine längere
Wirkungsdauer als Naloxon (1 – 3 Stunden) hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon
angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig über mindestens 48 Stunden
überwacht werden, um ein mögliches (Wieder-) Auftreten von
Überdosierungserscheinungen zu erkennen.
Wenn Sie die Einnahme von Imodium vergessen haben
Nehmen Sie eine Hartkapsel nach dem nächsten ungeformten Stuhl ein. Nehmen Sie nicht
die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an
Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht
bei jedem auftreten müssen.
Wenn eine dieser Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie die Anwendung des Arzneimittels
ab und holen Sie sich umgehend ärztliche Hilfe:
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
• Oberbauchschmerzen, in den Rücken ausstrahlende Bauchschmerzen,
Druckempfindlichkeit bei Berührung des Bauches, Fieber, schneller Puls, Übelkeit,
Erbrechen, die Symptome einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute
Pankreatitis) sein können.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
• Verstopfung, Übelkeit, Blähungen
• Kopfschmerzen, Schwindel
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
• Schläfrigkeit
• Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Mundtrockenheit
• Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen
• Verdauungsstörungen
• Hautausschlag
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
• aufgeblähter Bauch
• Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschließlich
anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktionen
• Bewusstlosigkeit, Starrezustand des Körpers, Bewusstseinstrübung, erhöhte
Muskelspannung, Koordinationsstörungen
• Pupillenverengung
• Darmverschluss (Ileus, einschließlich paralytischem Ileus), Erweiterung des
Dickdarms (Megacolon, einschließlich toxisches Megacolon)
• blasenbildende Hauterkrankungen (einschließlich Stevens-Johnson Syndrom,
toxisch epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder
Schleimhäuten durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem),
Nesselsucht, Juckreiz
• Harnverhalt
• Müdigkeit
Hinweis
Einige der berichteten Nebenwirkungen (Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm- Bereich, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel,
Verstopfung und Blähungen) sind häufig Begleitbeschwerden der Durchfallerkrankung.
Diese Beschwerden sind häufig nur schwer von den Nebenwirkungen des Arzneimittels zu
unterscheiden.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das
medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser
Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr
Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Imodium aufzubewahren?
Nicht unter 15 °C und über 30 °C lagern.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Blisterpackung
angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den
letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren
Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie
tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Imodium enthält
Der Wirkstoff ist: Loperamidhydrochlorid.
Jede Hartkapsel enthält 2 mg Loperamidhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Kapselinhalt: Lactose, Maisstärke, Talk, Magnesiumstearat,
Kapselhülle: Gelatine, Farbstoffe [Titandioxid (E 171), gelbes und schwarzes Eisenoxid (E
172), Indigotin (E 132), Erythrosin (E 127)].
Wie Imodium aussieht und Inhalt der Packung
Imodium sind kleine, grün-dunkelgrau-farbene Hartkapseln, die ein weißes Pulver
enthalten.
In PVC/AI-Blisterpackungen zu 10, 12 und 20 Hartkapseln erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Kenvue Austria GmbH
Leopold-Ungar-Platz 2
1190 Wien
Hersteller
JNTL Consumer Health (France) SAS, 27100 Val-de-Reuil, Frankreich
Z. Nr.: 16.789
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2025.